Line-Up Mental Stage 2015

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Im achten Jahr der Mental Stage beim Burg Herzberg Festival präsentieren wir euch wieder ein feines Liveprogramm zwischen Psychedlic, Bluesrock, Folk, Indie, Stoner und Krautrock! Neben alten Bekannten, gibt es auch wieder spannende Neuentdeckungen, die euch in den Umbaupausen der Freak Stage die Zeit versüßen!

Besonders die Schweizer Bands haben es uns Jahr für Jahr angetan und so wird es 2015 ein kleines Swiss Special geben: Nach den Eidgenossen Basements Saints, Sons Of Morpheus und DJ Electric am Samstagabend, garnieren wir den letzten Festivaltag gleich mit vier Schweizer Bands von früheren Ginger-Musikern: The Dues, Cloud, Marblewood und Blackwater Station. Getreu dem diesjährigen Motto: "Fill Your Hearts With Joy And Love A Lot!"

Mental Stage Zeitplan:

Freitag 31. Juli 2015
15.45h Zerynthia
17.15h Lume
19.30h Palace Fever
21.45h AI
00.00h Have Blue
02.15h DJ Electric
   
Samstag 1. August 2015
12.45h Lelaina
15.00h Humming Birds
17.15h Love Machine
19.30h Blackberry Fields
21.45h Basement Saints
00.00h Sons Of Morpheus
02.15h DJ Electric

Sonntag, 2. August 2015
11.15h Schreng Schreng & La La
13.30h Cloud
15.45h The Dues
18.00h Marblewood
20.15h Blackwater Station
22.30h Ωracles




Sons Of Morpheus


Auf ihrem selbstbetitelten Debüt evozieren sie einen klanggewordenen Rausch zwischen Stoner, Blues, Rock und wabernder Psychedelik, zwischen dem ehrwürdigen Glanz des Gestern und dem ahnungsvollen Raunen des Morgen. Was Sons Of Morpheus mit den Heroen der Sechziger und Siebziger gemein haben, mit jenen ikonischen Urhebern aller heutigen Riff-Macht, ist vor allem die Freiheit. Deshalb weht durch „Sons Of Morpheus“ beim allem Stoner-Staub auch der Wille zur Improvisation, das Zugeständnis an Ecken, Kanten. Klar, dass das Live-Spielen im Kern allen Schaffens steht.




Ωracles


Haarige, halltrunkene Psychedelik und Shoegaze, glitzerstrahlende Motorik, utopische Geräterhythmen früher elektronischer Musik, Highlife, Afrobeat und ihre Pop-Enkel sowie die paradiesische Freude der Discomusik aus den Häusern SalSoul und West End - all das prägt und findet auf die ein oder andere Weise Eingang in die Musik - in den Harmoniegesang, die Perkussion, die Tänze, die Schwemmen gestaltwandelnder Synthesizer und Bandecho. In die wohlige, aber scharf von Finsternis umzüngelte Wärme eines Freudenfeuers auf nachtschwarzer Hochebene. Ihre ersten sechs Songs haben Oracles im Sommer und Herbst 2013 in verschiedenen Wohn-, Schlaf- und Kaminzimmern zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten selbst aufgenommen.





Basement Saints


Rock mit bluesiger Seele. Roher, starker Rock'n'Roll for the Free Soul. „Tiefgründige Songs, wie “Brother” oder “Rainbow Nation” packen den Zuhörer. Die dreiköpfige Band kommt aus dem Schweizerischen Kanton Solothurn. Die Band existiert seit knapp zwei Jahren und wenn man sie spielen hört, fällt gar nicht auf, dass sie ohne Bassist spielen. Ihrem Rock’n’Roll schadet das keineswegs, denn sie reißen das Publikum trotzdem mit und kein Fuß steht mehr still. Mit viel Gefühl spielen sie ihre Konzerte und man spürt, dass die Band voll dabei ist und wirklich Spaß am Auftritt hat." (Rawk.ch)





Marblewood


Entstanden aus losen Jam-Sessions, hat das Trio schnell einen eigenen Stil gefunden und voriges Jahr ein vielbeachtetes Debutalbum vorgelegt. Bluesig-beseelte Gitarren treffen auf schwere Riffs, jazzige Beats und Floyd'sche Psychedelik prägen die atmosphärischen Parts. Von Ballast befreite Arrangements erlauben Themen, sich minutenlang aufzubauen und in einer hypnotischen Soundwand zu kulminieren. Die längeren Instrumentalpassagen bieten Platz für Gastmusiker. Als Spezialgast fungiert für dieses Jahr der Organist Winfried Rimbach-Sator von SPACE DEBRIS (Freitag auf der Freakstage); eine Kollaboration, die dem vielfältigen Sound noch einmal eine weitere Türe in eine neue Dimension aufstösst.





Palace Fever


Eigentlich wollte ich gar keine neue Band gründen, aber plötzlich hatte ich eine. So oder so ähnlich erging es Julian Müller (The Blackberries). Viele Songs hatten sich angehäuft, die zwar nicht wirklich zu The Blackberries passten, aber auch zu schade waren, um sie nicht aufzunehmen. Daher musste ein ausgeschlafenes Solo- Projekt her. Doch schnell war klar – da steckt noch mehr drin! Die Songs waren bzw. sind toll und riefen geradezu nach einer Band. Dank Gitarrist und Co-Vokalist Mutz (Purple Sex Heads), Bassist Jonas Wirtz (The Blackberries) und Drummer Jens Vetter (Ex-Sewer Rats) wurde aus dem einstigen Solo-Projekt unerwartet eine schlagkräftige Band. Zwischen Folk, Beat und Country. Dazu gibt es reichlich Twang, klischeebefreiten Rock’n’Roll und lupenreinen Pop!





AI


Die Band „AI“, ein deutsch-japanisches Joint-Venture, bezieht sich mit ihrem experimentellen Krauthouse auf Vorläufer wie Can, Neu! und Steve Reich. Ihre Musik, bis dahin eher experimentell-elektronisch, veränderte sich durch die zusätzlichen Musiker. Das erklärte Ziel, statt Stücke zu komponieren, live zu improvisieren und Stücke eher aus etwas wie Versuchsanordnungen entstehen zu lassen, wich einer konventionelleren Herangehensweise und inzwischen sind auch reguläre, wiederholbare Kompositionen mit festen Strukturen teil des Repertoires. Die Musik bezieht ihre Spannung aus den unterschiedlichen musikalischen Backgrounds der Musiker: japanischen und deutschen Avantgarde der 70er und 80er, Minimalmusik, House, D&B, Dubstep, Funk.






Love Machine


Die Düsseldorfer Band Love Machine präsentiert mit ihrem Debüt die ihr eigene, hypnotische Klangwelt. A Present to the Galaxy zeichnet ein facettenreiches Bild kosmischer Musik -
Einflüsse aus afro- und lateinamerikanischer Tradition verbinden sich hierbei mit Elementen aus Psychedelia und Elektroakustischer Musik. Hinzu kommen Texte, die sich thematisch in den Grenzbereichen zwischen seelischem Abgrund, Mythos und Utopie befinden. Die Musik bleibt stets leichtfüßig, schwebend und kontrastiert den schwermütig bis klagend wirkenden Gesang Marcel Rösches.  Anfang 2015 erschien A Present to the Galaxy auch als Vinyl auf Tonzonen Records.



 

Blackwater Station 


Dynamiken von entspannt bis galoppierend, Stimmungsumschwünge wie ein Blitzgewitter aus heiterem Himmel. Eine Rhythmsection, welche von Dub bis Doom stilistisch alle Register ziehen, sich jedoch auch vornehm zurückhalten kann, kontrastiert mit virtuosen Gitarrensoli, welche von perlend bis krachend reichen. Das Trio zelebriert das subtile Spiel der Variationen - und das alles ohne den Zwang von festen Songstrukturen.





Cloud


CLOUD experimentiert mit eingängigem Pop und psychedelischem Rock. Die jungen Schweizer würfeln die Erfahrungen und Vorlieben aller Bandmitglieder zusammen und kreieren so ein abwechslungsreiches Set, das manchmal einen Hauch Grateful Dead mitbringt, sich dann aber gleich wieder in der Moderne verliert und sich als Jamband wieder findet. Für das Herzberg Festival hat die Band eine Überraschung auf Lager: eine komplett neu geschriebene Show!





Have Blue


Have Blue ist laut, schnell und ungezähmt. Die Band wurde Ende 2014 in Berlin gegründet, um die Quintessenz der späten 60s auf die Bühne zu bringen. Anfangs waren es vier, doch schon nach relativ kurzer Zeit zeigte sich, dass ein Trio die perfekte Form dafür ist. Gitarre, Bass und Schlagzeug, jede Menge Energie, Tempo und fast ausschließlich eigene Songs - wild, primitiv und komplett schnörkellos. Es gibt keine Message, sie sind keine Propheten die hinauslaufen, um die Welt zu ändern, sondern pure Hedonisten auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Satisfaction. Wer an Cream, The Stooges oder MC5 denkt, wird wissen, was zu erwarten ist.





Lume


Lume kommen aus dem Bluesrock und führen in den Bluesrock zurück. Dazwischen gehen sie auf eine vielfältige Reise und vereinen bunte Theatralik und drückenden Bombast auf einem Teppich aus psychedelischem Charme. Die fünf jungen Musiker transportieren den großen Sound der späten 60er und frühen 70er ins Hier und Jetzt und scheuen dabei keinen genreübergreifenden Spagat.
Die Basis ihrer Musik entsteht durch ausufernde Jamsessions und Improvisation im Proberaum, die sie zu vielschichtigen Songs arrangieren und damit mehr bieten als simplen Rock. Filigrane Gitarre über breiter Orgelfläche, rauer Gesang mit treibenden Drums und groovigen Basslinien, hin und wieder garniert mit einem gefühlvollen Saxophonsolo. Lume sind eine klangliche, energiegeladene Wand und treiben ein buntes Spiel mit dem Zuhörer, bei welchem sie jedes Publikum zum kochen bringen: "It's a Blues Rock Fury..."





Blackberry Fields


Blackberry Fields ist ein Projekt. Ein Projekt ehemaliger Mitglieder von „Woodrow Wilson“. Es ist in jedem Fall eine Erfahrung wert, sich auf die Felder aus Sounds einzulassen, welche die drei versuchen zu erschaffen. Basierend auf Psychedelic, Experimental Rock und Beat-Musik der späten 60s & 70er Jahre, sind viele andere Stilrichtungen im Konzept gegeben. Von tiefen, schweren Tanpura-Drone-Sounds und klassischer indischer Musik, über leichten, fast jazzig klingenden Sounds, bis hin zur dröhnenden Fuzz-Gitarre – die große Bandbreite innerhalb der beschriebenen Genres, ist Teil des Konzeptes von Blackberry Fields. Songs mit 20 Minuten Länge sind keine Seltenheit. Öffne dich und genieße ein tiefgehendes und einnehmendes Konzert.





Humming Birds


Ihr kennt das: Alle wollen die Popmusik neu erfinden, aber bedienen sich doch bloß langweiliger Klischees. Was das betrifft, ist die Gruppe Humming Birds schlicht aus der Zeit gefallen. Vier untätowierte Musiker, Gitarren und Drums – that’s it. Inspiriert von britischen Bands der 60er und 90er Jahre, leben die Vögel ihre Ideen gerne live aus – man kann sie sich ansehen. Sollte man sogar.





The Dues


The Dues sind eine der neusten Band-Entdeckungen aus Zürich (CH). Obwohl erst seit zwei Jahren zusammen kreiert die Band einen Sound, der unglaublich satt und dynamisch klingt, wie wenn sie schon alte Hasen wären im Geschäft. Mit einem Stil, der an die Black Keys und einer Stimme die an Jimi Hendrix erinnert, schippern sie scheinbar mühelos durch die Bluesrock-Gewässer einer rosigen Zukunft entgegen.





Schreng Schreng & La La


Kennengelernt haben sich Lasse und Jörkk 2008 in der WG ihrer Freundinnen. Aus den gelegentlichen Wohnzimmertreffen bei Musik, warmem Essen und laufender Waschmaschine entstand eine Zweimannband, die es sich zum Ziel machte, den "blödesten Bandnamen der Welt" (so Lasse) mit Anmut in die Welt zu tragen: Schreng Schreng & La La. Live setzt das Düsseldorfer Duo auf eine Mischung zwischen Singer/Songwritertum und Kleinkunst-Kindergeburtstagsflair. In den vergangenen Jahren durften sie sich beim Herzberg im Schlamm suhlen, auf dem Fusion im Regen stehen und beim Angry Pop Festival die After Show Party sprengen. Zwischendrin teilte man die Bühne mit Captain Planet, Listener, Pascow, Michael Feuerstack, Tim Vantol und Dave Hause.






Zerynthia

Zerynthia wurde 2009 gegründet. Die Kraut/Space-Rockband war besetzt mit Hammond-Orgel, Bass und Schlagzeug. 2010 wechselte der Schlagzeuger zur Gitarre und ein neuer Trommler kam hinzu. 2011 stieg der Orgelonkel aus. 2014 stieß ein neuer Schlagzeuger zur Band.





Lelaina

Zeig mir deine musikalischen Vorbilder und ich sag dir, wer du bist. Tom Waits, PJ Harvey, Joni Mitchell, Pink Floyd und The Doors sind nur einige der KünstlerInnen, deren Einfluss die Band Lelaina geprägt hat. Ihre Musik ist eine Reise ins Innere, ins Äußere, in die Höhen und Tiefen. Denn wie Fernando Pessoa treffend formulierte: "Im Grunde reist man am besten, indem man fühlt." Voyage! Voyage!





DJ Electric


Wer nicht das Zeug zum Musiker hat, aber trotzdem das ganze Leben der Musik verschrieben hat, wird DJ. Vor zwanzig Jahren wurde DJ Electric psychedelisiert, diese Musik raubte ohm damals alle Sinne, dann kam der Krautrock, das hiess: ein gutes Kraut rauchen und dazu krautige Musik hören. Inzwischen hat er 6000 LPs und ein Buch über psychedelische Rockmusik geschrieben und ist seit 15 Jahren in der Schweiz als DJ Electric unterwegs. Vinyl und Rockmusik sind seine Leidenschaft und wir sind jedes Jahr höchsterfreut, dass er auf der Mental Stage die Nacht zum Tag macht.